
,,Rudi, na komm, auf geht’s jetzt!“,
,,Nein, nein, nein, du darfst doch nicht auf die Couch Nala“,
,,Mensch Tito, musst du immer so an der Leine ziehen, ich hab dir doch schon so oft gesagt, dass ich das nicht möchte.“
Wahrscheinlich findet sich jeder von uns hier wieder.
Wir sprechen mit unseren Hunden am laufenden Band unsere Sprache, eine Sprache deren sie aber überhaupt nicht mächtig sind.
Wir geben Kommandos wie ,,Sitz“ oder ,,Stopp“, die wir ihnen nie beigebracht haben, nur weil wir diese schon einmal irgendwo anders gehört haben.
Absurder wird es aber noch, wenn wir Hunde aus dem Ausland bei uns aufnehmen.
Hätten wir einen rumänischen Austauschschüler bei uns, würden wir diesen ja auch nicht auf Deutsch ansprechen und hoffen, dass er uns versteht.
Komischerweise lässt es sich aber doch sehr oft beobachten, dass wir mit Hunden aus dem Ausland in der deutschen Sprache kommunizieren wollen.
Abgesehen davon, dass Hunde der menschlichen Sprache nicht mächtig sind, werden doch gerade Auslandshunde, wenn dann eher mit der Sprache ihres Herkunftslandes in Berührung gekommen sein.
Viele Probleme im Zusammenleben von Menschen und Hunden beginnen also schon damit, dass wir unsere vierbeinigen Freunde auf die völlig falsche Art und Weise ansprechen.
Wenn wir uns mit der Kommunikation von Hunden auseinandersetzen und diese verstehen, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, unseren Fellnasen zu vermitteln, was wir uns im Alltag von ihnen wünschen.
Meine Erfahrung ist, dass unsere Hunde unfassbar dankbar sind, wenn sie merken, dass wir sie verstehen und verständlich mit ihnen kommunizieren.
Der erste Schritt zum besseren Verständnis führt darüber, zu verstehen wie Hunde überhaupt miteinander in Kontakt treten.
Bevor gebellt oder geknurrt wird, gab es nämlich oft schon ein ausführliches Gespräch, dass wir Menschen überhaupt nicht wahrgenommen haben.
Zuallererst kommunizieren Hunde nämlich fast rein über körpersprachliche Signale.
Sie sagen sich und uns, dass sie lieber keinen Ärger wollen, dass sie hier im Park der große Macker sind oder dass sie voll Bock auf Spielen haben.
Gerade wenn unsere Vierbeiner dabei an der Leine sind, wird es für sie oft schwierig, weil wir ihr Gespräch überhaupt nicht mitbekommen und vielleicht unseren unsicheren Hund, der den anderen Hund überhaupt nicht treffen will, in eine Situation ziehen, der er lieber ausgewichen wäre.
Unsere loyalen Freunde sind oft sehr geduldig mit uns, aber häufen sich solche Situationen, leidet darunter das Vertrauen und wir wundern uns, warum unser Hund plötzlich anfängt andere Vierbeiner an der Leine schon aus weiter Ferne anzubellen.
Setzen wir uns aber mit den subtilen körpersprachlichen Signalen von Rudi, Nala und Tito auseinander und verstehen diese, können wir ihnen entgegenkommen und dabei helfen, in schwierigen Situationen selbstwirksamer zu handeln.
Das Ergebnis ist zumeist eine gestärkte Mensch-Hund-Beziehung beruhend auf gegenseitigem Vertrauen.
Wenn ihr nun Lust bekommen habt, mehr über die mysteriöse Kommunikation von Hunden zu erfahren, dann informiert euch im Netz oder schaut auf meiner Instagram Seite vorbei:
Im neuen Jahr könnt ihr euch dann außerdem auf ein Webinar zum Thema Körpersprache beim Hund freuen.
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